Himmelfahrtskommando: Mission accomplished. Not.

Mai 10th, 2013

Himmelfahrtskommando-V4

Tja. Leider kann ich mich den Feiernden heute nicht anschließen. In dieser Woche musste ich feststellen, dass ich bei den Seitenteilen meiner Jacke vorne und hinten verwechselt habe. Und da ich ja auf der Vorderseite die Taschen eingesetzt hatte, war nix mit auftrennen und neu zusammensetzen. Die halbe Jacke landete dann erstmal in der UFO-Truhe.

Aber dann hat mein Schatz mich wieder aufgebaut und jetzt hab ich doch noch mal alles wieder aufgetrennt. Zum Glück hatte ich doch noch genug Stoff, um die hinteren Seitenteile nochmal zuschneiden zu können. Aber nun muss ich halt alles nochmal machen, das wird wohl noch eine Weile dauern…

Daher verweise ich jetzt auf die übrigen Teilnehmer, die eine ganze Kollektion großartiger Klamotten präsentiert!

Himmelfahrtskommando: Flexible Response

Mai 5th, 2013

Himmelfahrtskommando-V4

Endspurt! Nur noch ein paar Tage für die Fertigstellung meiner Jacke. Nachdem die Entscheidung bzgl. der Gestaltung der Vorderseite gefallen war, ging es ganz gut voran.

Im Vorder- und Rückenteil habe ich jetzt entlang der Teilungsnähte eine blau-grün-türkis-schwarze Paspel aus fiesem Flutsch-Stoff eingesetzt, am Vorderteil kam noch auf jeder Seite eine Paspeltasche mit dem gleichen Stoff dazu.

Himmelfahrtsjacke im Entstehen

Letzeres war etwas hakelig, weil der bunte Stoff wirklich seeehr flutschig war. Da ist mir an zwei Stellen leider der Cord eingerissen, was sich aber einigermaßen unsichtbar flicken ließ. Übermäßig gelungen sind die Taschen auch nicht.

Jetzt bleibt noch zu tun:

  • Ärmel einsetzen
  • Futter einsetzen
  • Säume
  • Knopfleisten

Allerdings hat mein zweites, inoffizielles Himmelfahrtskommando mich von größeren Schritten abgehalten. Um die Jacke wirklich bis zum 9.5. fertig zu kriegen, hätte ich jetzt etwas weiter sein müssen, denn bis dahin habe ich nur zwei Abende, an Himmelfahrt selbst bin ich den ganzen Tag unterwegs. Also werde ich mein Finale erst am 10. nachreichen müssen – da habe ich Urlaub und den ganzen Tag Zeit!

Wie weit die anderen sind, lesen wir heute bei Alex.

Update: Juhu! Ich habe Knöpfe gefunden!

Knöpfe

2. Update: Jetzt, wo ich das Foto eingehend betrachte, hadere ich mit mir: Mache ich die Taschen nochmal? Die sehen echt schlimm aus. Allerdings müsste ich sie dann aus einem anderen Stoff machen, von dem anderen habe ich nichts mehr… Hmpf….

In geheimer Mission

Mai 5th, 2013

Was ja die wenigsten wissen, ist dass ich neben dem offiziellen Himmelfahrtskommando noch ein zweites laufen hatte. Der Herzallerliebste mochte nämlich auch einen Übergangsmantel haben, und zwar den hier:Mantel für den Schatz

Der Schnitt ist der McCalls 4745 und wir beide hatten viel Spaß miteinander. Schnitte, in denen die Nahtzugabe schon eingebaut ist, finde ich mal so per se verwirrend – vor allem, weil ich gewohntheitsmäßig ganz andere Zugaben mache. Aber gut. Beim Anpassen des Schnittes fiel mir dann auf, dass das Ober- und das Unterteil überhaupt nicht aufeinanderpassen – und dann waren da noch an den seltsamsten Stellen irgendwelche Nahtlinien angegeben… Hä? Watt?

Es hat eine Stunde gebraucht, in denen ich die Schnittteile hin- und herschob, faltete, abklebte, nachmaß,…, bis mir dann endlich mal aufgefallen ist, dass der Schnitt hinten drei Kellerfalten hat. Das habe ich auf der technischen Zeichnung beim besten Willen nicht gesehen. Aber gut.

Das Oberteil habe ich dann mal zugeschnitten und noch ohne Einlage geheftet, damit der Schatz es mal anprobieren kann – und siehe da, bis auf kleine Änderungen am Ärmel passte es schon ganz gut und ließ noch genug Luft für das Futter. Also Einlage draufgebügelt und schon mal den Oberstoff final zusammensetzen. Die Schulternaht muss dabei von 22 cm auf 19 cm eingehalten werden, damit die Schulter schön rund wird. (Ich kenn mich nicht so aus mit Mantel- bzw. Herrenschnitten – ist das viel?) Dieses kleine Detail hat mich 5 (in Worten: fünf!!!!) Anläufe gekostet – erst war die Naht dann doch wieder 21 cm lang, dann hab ich nicht aufgepasst und die Teile rechts auf Links zusammengenäht, dann hab ich nochmal nicht aufgepasst und das rechte Vorderteil an der linken Schulter angenäht, dann hab ich eine Pause gemacht und dann habe ich nochmal zwei Versuche gebraucht, bis die Nähte beide so was um 19 cm lang und einigermaßen faltenfrei waren. Puh. Stellt sich raus: Immer noch zu breit. Die letzten 1,5 cm habe ich dann aber abgeschnitten. Aber gut.

Das ich dann wieder nicht aufgepasst habe (ich muss besser aufpassen!!) und den ersten Ärmel links auf links genäht habe, ist ja dann schon fast zu vernachlässigen – rechte und linke Stoffseite unterscheiden sich zum Glück nicht, also bleibt das jetzt so.

Ich wollte dann gern in das Oberteil noch ein dünnes Zwischenfutter einbauen, denn der Oberstoff ist recht dünn, und in Bremen soll’s ja gelegentlich recht windig sein. Es sollte aber nicht zu dick sein, also die Form und den Fall nicht großartig verändern. Bei Lucy von Nahtzugabe habe ich gelernt, dass man auch sowas wie Batist nehmen kann. Dann fiel mir ein, dass ich ja noch einige Leinenlaken rumzuliegen habe. Leinen wurde früher ohnehin häufig als Zwischenfutter verwendet, da wurde es schon fast authentisch. Also flugs zugeschnitten und in das Oberteil eingesetzt. Das klappte tatsächlich ganz gut!

Naja, außer bei den Ärmeln. Die waren mit Zwischenfutter zum Einhalten nämlich viel zu dick und warfen Falten. Das Ergebnis waren sehr puffige Ärmel, die an einer viktorianischen Damenjacke sicher toll ausgesehen hätten. Aber nicht an einer Herren-Uniformjacke. Also nochmal rausgetrennt und den oberen Teil der Armkugel erstmal ohne Zwischenfutter genäht – das klappte einigermaßen. Nachdem die erste Naht dann saß, konnte ich den Rest vom Ärmel samt Zwischenfutter fertignähen. Der zweite Ärmel ließ mich aber vollends im Stich. Das Rumgezerre und die Auftrennerei hat dem empfindlichen Wollstoff nicht gutgetan, so dass er sich völlig verbeult hatte. Da half nur noch 2 cm abschneiden, nochmal versuchen, eine schöne Armkugel zu formen und ordentlich Dampf aus dem Bügeleisen. Bin trotzdem eher unterzeugt von dem Ergebnis, für einen neuen Ärmel reichte aber der Reststoff (und der Elan) nicht mehr. Aber gut.

Das Unterteil und das Innenfutter machten dann glücklicherweise deutlich weniger Ärger. Beides war schnell zusammengesetzt und ließ sich einigermaßen problemlos zu einem Gesamtwerk vereinigen. Nach einem Nähmarathon am 1. Mai fehlten nur noch Säume und Knöpfe und gestern kam dann die finale Fertigstellung.

Und was soll ich sagen: Trotz Ärmel-Ärger kann sich das Ergebnis doch sehen lassen:

McCalls Mantel von vorn

Insgesamt hat das Projekt echt Spaß gemacht und ich habe viel gelernt – vor allem wie man Paspeltaschen näht und wie das Konzept “Zwischenfutter” funktioniert. Und das McCalls-Schnitte reichlich seltsame Maße zu Grunde legen.

 

Himmelfahrtskommando: Lagebesprechung

April 29th, 2013

Military-Jacke aus der Burdastyle 10/2012

Nein, ich bin noch nicht desertiert, ich habe es nur gestern verpeilt, einen Blogeintrag zu schreiben. Und Fotos hab ich auch vergessen… *unschuldig pfeif*.

So, wie geht’s der Jacke? Der Cord ist fertig zugeschnitten, Einlagen sind aufgebügelt und die ersten Nähte sind genäht. Die Ärmel aus dem Futtermantel sind rausgetrennt, aber noch nicht wieder eingesetzt.

Nach laaaaangem Nachdenken und Rumprobieren habe ich mich doch gegen die desigualesken, großflächigen Applikationen auf der Vorderseite entschieden. Ich finde entweder nicht die richtigen Stoffe, in denen ich mich wiedererkennen würde – oder ich erkenne mich in der gesamten Idee nicht wieder. Die Mäntel von desigual sehen zwar ungeheuer cool aus, ich bin aber nicht 100%ig sicher, ob ich einen so auffälligen Mantel auch tatsächlich tragen würde. Wunsch und Wirklichkeit, wissenschon.

Ganz schwarz soll’s dann aber doch nicht bleiben – nicht zuletzt, weil ich jetzt nicht unwesentlich Geld für bunte Stoffe ausgeben habe. Aber es wird dezenter – mit Paspeln in den Teilungsnähten, einem andersfarbigen Kragen, vielleicht noch kleine Streifen hier und da – darüber werde ich am Mittwoch oder Freitag nachdenken.

Bis dahin schaue ich mal, wie weit die anderen sind – das Treffen diese Woche war bei Steffi von 81GradNord.

Himmelfahrtskommando – Die Offensive

April 21st, 2013

Das Projekt “Jacke” kam diese Woche nicht so recht voran, die Freunde-Projekte hatten erstmal Vorfahrt. Bei der Gestaltung des Vorderteils stehe ich auf dem Schlauch, Knöpfe habe ich immer noch keine und der Cord liegt weiterhin unangetastet rum.

Aber immerhin ist der Futtermantel (fast) fertig und passt einigermaßen. Für den Oberstoff plane ich mal eine etwas großzügigere Nahtzugabe ein, zurückschneiden kann man ja immer.

Futtermantel

 

Am Futter muss ich jetzt noch die  Nahtzugaben zurückschneiden und versäubern und leider die Ärmel nochmal raustrennen. Denn wie man unten schön sieht, hab ich die komplett falsch eingesetzt, also mit der oberen Kante irgendwo im Rücken (total bescheuert, und das auch noch auf beiden Seiten!)

Total falsch eingesetzte Ärmel

Ich hoffe, dass ich es Mittwoch schaffe, endlich mal den Cord zuzuschneiden und dann am Freitag endlich richtig anfangen kann. Bis dahin tun mir zwei Tage Nähfrei auch mal ganz gut.

Update: Ach, jetzt hab ich vor lauter Ärmel-Ärger glatt den Link vergessen: Das Himmelfahrtskommando trifft sich diese Woche bei Alexandra!

Himmelfahrtskommando Sew-Along – Schlachtplan

April 14th, 2013

Vorab: Vielen Dank  für all die lieben Kommentare – ihr macht mir Mut! :-)   Hier geht’s zum ersten Teil

Und jetzt: Woche 2 im Himmelfahrtskommando Sew-Along, heute entwickeln wir unseren Schlachtplan:

Muß der Schnitt noch geändert werden?

Wie üblich ist mir der Schnitt zu klein, er musste von 46 auf 48 (und ‘n bißchen) vergrößert werden. Darin hab ich aber mittlerweile etwas Übung, insofern war das nicht das Problem (ich lob den Tag mal vor dem Abend, what can possibly go wrong?) Außerdem wurden die Klappentaschen wegrationalsiert – die find ich sowohl unschön also auch -praktisch, außerdem würden sie das Gesamt-Ensemble mit den Applikationen stören. Also Nahttaschen in den Teilungsnähten, was ja auch viel einfacher ist. Die Schnitt-Überarbeitung ist also schon mal fertig:

Der überarbeitete Schnitt

Muß noch etwas besorgt werden?

Der Stoffmarkt heute war nur so mittel-erfolgreich. Von meiner Liste habe ich nur die Hälfte bekommen, aber wenigstens habe ich ein total großartiges Futter für meine Jacke gefunden – der schwarze Cord für Außen war ja schon vorhanden:

Schwarzer Cord mit coolem Futter

Außerdem habe ich einige Stoffe für die Vorderseite gefunden (die beiden ganz links sind noch aus meinem Fundus) – ich bin aber noch nicht ganz überzeugt…

Stoffe für die Vorderseite… irgendwas fehlt noch. Und der Pailletten-Stoff ganz links ist auch mehr so eine Notlösung, der fliegt als erstes wieder raus, wenn ich was besseres finde.

Aber das Allerschlimmste: Ich habe keine Knöpfe! Zuerst wollte ich gern diese hier – aber 1. kosten die fast 6 € pro Stück (und ich brauche 12!!!!) und 2. ist mir dann irgendwann mal bewusste geworden, dass die Jacke ja zwei Knopfreihen hat und das dann doch etwas zu dramatisch aussieht… Was tun? Dramatische Knöpfe und dann nur eine Knopfreihe? Oder ganz schlichte in zwei Reihen? Hmmm…

Welche Arbeitsschritte sind nötig?

  • Cord zuschneiden
  • Stoffe für die Vorderseite arrangieren und nähen
  • Vorderseiten-Applikation aufnähen
  • Jacke nähen
  • Jacke füttern
  • Knöpfe annähen

Wie viel Zeit hab ich realistisch gesehen?

Äh ja… Hier warten noch drei Aufträge von Freunden auf Fertigstellung… Arbeiten muss ich ja auch gelegentlich mal und mein Chef guckt wohl komisch, wenn ich meine Nähmaschine mit ins Büro nehme… Dazu noch Schwimmen und Clubtreffen… Ähm, nächste Frage?

Welche Probleme könnten auftreten?

Ich könnte unter Umständen ein kleines Zeitproblem bekommen. Und ich bin weiterhin unschlüssig bezüglich der Applikationen auf der Voderseite. Und das Knopf-Problem.

Wo sind die Abkürzungen?

Wenn’s mit den Applikationen gar nicht klappt, kann ich sie auch weglassen – dann hab ich halt einfach eine schwarze Cordjacke. Hat auch was. Wäre aber ärgerlich um die Stoffe, die ich jetzt gekauft habe.

So, und jetzt schauen wir alle mal bei 81GradNord vorbei, bei der sich heute die Along-Sewer treffen und ihre Schlachtpläne vorstellen.

Update: Habe soeben beschlossen, erstmal die Vorderseite zu gestalten und dann erst nach Knöpfen Ausschau zu halten. Ha!

Himmelfahrtskommando Sew-Along – Der Auftrag

April 7th, 2013

Himmelfahrtskommando-V4

Die Begeisterung war groß, als Alexandra von Mama macht Sachen und Steffi von 81 Grad Nord letzte Woche ihre Aktion ankündigten: Ein Sew-Along für die (sowohl zeitlich als auch sachlich) aussichtslosen Vorhaben – ein Himmelfahrtskommando. Sechs Wochen, um ein Teil fertig zu stellen, dass einen vor echte Herausforderungen stellt – das Scheitern immer im Nacken. Jawoll!!

Die Parole der ersten Woche:

Der Auftrag:

Was ist das Ziel? Was will ich nähen? Welcher Schnitt? Welcher Stoff? Probeteil oder nicht? Entscheidungen, Entscheidungen.

Das war in meinem Fall von Anfang an klar: Ich brauche noch eine leichte Jacke für's Frühjahr und nicht ganz so laue Sommerabende (die ja hier im Norden mal vorkommen sollen). Seit MONATEN tänzle ich um eine Idee, an die ich mich bisher nicht so recht rangetraut habe. Grundlage soll nun sein dieser Schnitt aus der Burdastyle 10/2012:

Military-Jacke aus der Burdastyle 10/2012

Der Schnitt ist im Heft schon direkt als "Masterpiece" markiert (wobei ich nicht weiß, ob das was zu sagen hat). Erschwerend hinzu kommt, dass ich mich mal wieder nicht an die Anleitung halte. DIe Schulterklappen und die Fransenborten kommen weg, die Klappentaschen würd ich gern durch Seitennaht-Taschen ersetzen. Ich nehme auch keinen Woll- oder Mantelstoff, sondern schwarzen Cord (der liegt hier auch schon rum). Und natürlich muss ich den Schnitt auch wieder zwei Nummern größer machen – aber darin hab ich immerhin einige Übung.

Uuuuund – Achtung: jetzt kommt der Clou – auf die Vorderseite sollen verschiedene Stoffe aufgenäht werden, so im Stile der Mäntel von Desigual, z.B. dieser hier:

Mantel Desigual

Ab da wird's richtig Freestyle: Sowas hab ich noch nie gemacht und ich hab auch noch gar keine Vorstellung davon, welche Stoffe ich dafür nehmen soll. Geschweige denn, wie ich die so anordne, dass das auch nach was aussieht. Ich bin gespannt. (Wenn jemand da Tricks kennt – immer her damit). Zum Glück ist nächsten Sonntag der Stoffmarkt in der Stadt – da werde ich hoffentlich ein paar Nettigkeiten für die Applikationen sowie einen passenden Futterstoff finden. Und Knöpfe.

Bis dahin schaue ich mir mal an, welche Haudegen sich diesem Himmelfahrtskommando noch anschließen.

MMM 3 – Nähferienschau

April 3rd, 2013

Oh, schon wieder Mittwoch?

Dann wird's wohl Zeit, mal ein paar Ergebnisse meiner Nähferien zu präsentieren:

MMM - Bluse

Die Bluse ist nochmal die besagte aus diesem Beitrag. Das T-Shirt ist nach meinem Standard-Schnitt, den ich diese Woche um drei Ausschnittvarianten erweitert hab (kann man ja nie genug von haben):

Tshirt 1 Tshirt 2 Tshirt 3

Das rote hat am Ausschnitt vier Fältchen (jaa, Fältchen!!), was man auf dem Bild nicht so gut erkennen kann. Daher hier nochmal in groß:

Tshirt1 Falten

Mehr Kreative in selbstgenähten Klamotten gibt es wie immer hier beim Me Made Mittwoch.

Nähferien – Hmpf Teil 2

März 29th, 2013

Heute hab ich mir (außer den Blusen-Knöpfen) noch mal drei weitere Taschen für meinen DaWanda-Shop vorgenommen.

Hier ein Zwischenstand:

Drei halbfertige Taschen

Links und rechts werden die meisten wohl erkennen, wer mit der Tasche in der Mitte nichts anfangen kann, hat dieses Stück Popkultur verpasst. Und ja, natürlich wird diese Tasche aus einem Handtuch gearbeitet :-)

Oh, wait.

Jetzt beim Bild-Einfügen fällt mir auf, dass ich das Apostroph beim "Don't" vergessen hab… Hmpf. Ist irgendwie nicht mein Tag heute.

Nähferien Tag 1

März 28th, 2013

Tag 1 meines Urlaubs und es hat noch niemand angerufen – hatte ich auch lange nicht. Insofern bin ich auch gut vorangekommen.

Als Auftakt gab es endlich mal ein Nadelkissen für's Handgelenk:

Nadelkissen

Ganz simpel: Ein Stück Schaumstoff mit einem Stoffrest umnäht, unten mit einer Sicherheitsnadel ein Gummiband dran – fertisch.

Nun konnte es losgehen: Das erste Projekt ist eine Bluse, Kategorie: Einfach nur ne Bluse. Der Schnitt ist aus der Sabrina Woman 1/2013 (also die aktuelle) und ist sehr basic: Keine Abnäher, keine besonderen Schnitttechniken, halt einfach nur ne Bluse. Die man immer halt so immer anziehen kann. Im Ergebnis sieht das dann ungefähr so aus: (Die Knöpfe fehlen noch und das Licht ist scheiße…)

Bluse

Der Stoff ist ein dunkelblauer Seersucker aus Baumwoll-/Polyester-Mischung, den ich günstig für nur 3,50 € bei stoffe.de geschossen hab. (Bei dem Preis muss man ja gleich 4 Meter kaufen, da reicht es hoffentlich noch für einen Rock)

Da ich das für die komplette Bluse etwas zu langweilig fand, hab ich für den Oberkragen und die Einfassung des Ärmelschlitzes einen schwarzen Viskose-Rest genommen:

Kragen in schwarz

Anziehfotos gibt's wenn's fertig ist. Die Knöpfe mach ich dann morgen.

Update: So, Knöpfe sind dran:

Die Köpfe sind dran

Idiotischerweise hab ich in einem Anfall von geistiger Umnachtung die Knopflöcher waagerecht gesetzt. Das ist mir aber erst beim Anprobieren aufgefallen. Hmpf. Außerdem hat die Maschine gesponnen und so sehen zwei Knopflöcher komplett scheiße aus. Doppel-Hmpf. Naja, für alltags gehts…