Falls ihr euch fragt, was das seit neuestem für ein komischer grün-orangener Button und den Artikeln ist: Das ist Flattr. Bei Flattr handelt sich um einen neuen Dienst, der es Usern ermöglicht, auf simple Art und Weise den Anbieter ihres Lieblings-Online-Contents eine kleine Aufmerksamkeit in Form von Geld zukommen zu lassen. Dabei zahlt man einen beliebigen Betrag ein und legt ein monatliches Budget fest (mind. 2€). Dann surft man wie immer auf seinen Lieblingsseiten herum und klickt bei allem, was einem gut gefällt auf den Flattr-Button (sofern der Anbieter den eingebaut hat natürlich). Am Monatsende wird dann das Monats-Budget unter den angeklickten Seiten verteilt.
Momentan befindet sich das ganze noch im Teststadium, weswegen man sich auch nicht direkt anmelden kann, sondern einen Invite-Code braucht. Dafür kann man sich aber mittlerweile auf eine Warteliste setzen.
Flattr könnte – ebenso wie andere Online-Bezahlmodelle wie Kachingle – eine Möglichkeit werden, für Inhalte Geld zu verdienen, die sonst kostenlos sind. Interessant also, dass sich die Online-Angebote der Zeitungen (die sich sonst lauthals beschweren, dass man ja mit Online-Inhalten nix verdient) hier sehr zurückhalten. Lediglich die taz hat den Dienst auf ihren Seiten eingebaut, und fährt wohl bisher ganz gut damit.
Was das Ganze für Braiweich.de bringt, kann ich nicht einschätzen – vermutlich nicht viel. Aber ich finde den Dienst gut, und möchte die Verbreitung fördern – denn möglicherweise ist das mit ein Weg, alternative Bezahlmodelle zu etablieren und so den Forderungen nach einem restriktiven Leistungsschutzrecht ein wenig den Wind aus den Segeln zu nehmen.
Wer mitmachen möchte – hier sind noch zwei Invite-Codes:
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